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Was bringt die Asset Allocation?

Wer lediglich in eine einzige Anlageklasse investiert geht ein unnötig hohes Risiko ein. Ein bekanntes Beispiel sind Menschen, die alles verfügbares Kapital in eine Immobilie stecken. Niemand weiß im Vorhinein welche Marktentwicklungen zu erwarten sind oder welche Gesetze von Politikern erlassen werden. Daher können sich Rahmenbedingungen und das Umfeld einer Anlageklasse ändern. Als Privatanleger bekommt man derartige Veränderungen erst mit, wenn das Investment deutlich in die Verlustzone gerutscht ist.

 

Aus diesem Grund sollte Kapitalvermögen grundsätzlich auf mehrere - möglichst voneinander unabhängige - Anlageklassen verteilt werden. Diesen Vorgang nennt man auch Diversifikation. Als übergeordnete Klassen bieten sich Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und Liquidität an.

 

In der Grafik ist ein Beispiel für eine Verteilung von Anlageklassen bei einem langfristigen Zeithorizont vorgestellt. Die exakte prozentuale Gewichtung kann natürlich jeder Investor eigenständig wählen.

Mehr als drei Viertel aller Anlageklassen bietet einen regelmäßigen Geldfluss als passives Einkommen auf das eigenen Konto.

 

 

comdirect

Der Anteil an Aktien und Unternehmensanleihen ist mit 60% bewusst deutlich mehr als die Hälfte des gesamten Portfolios gewählt. In den Unternehmen und Konzernen aus aller Welt werden Werte geschaffen. Das Know-how, die Ideen und Innovationen der Mitarbeiter haben in der Vergangenheit den Wohlstand vieler Menschen wachsen lassen und dieser Prozess wird sich auch zukünftig fortsetzen. Um das Risiko in Grenzen zu halten, wenn ein Unternehmen am Markt nicht mehr bestehen kann, sollte man als Privatanleger möglichst auf ETFs zurückgreifen.

 

Dagegen kann der Anteil an Staatsanleihen, insbesondere der mager verzinsten Industrieländer, mit etwa 10% vergleichsweise klein bleiben.

 

Beim Immobilienanteil sind vor allem REITs (Immobilien-Aktien) und möglicherweise "offene Immobilienfonds" gemeint. Sollte eine oder mehrere Immobilien zur Vermietung im Besitz des Anlegers sein, dann kann auf die Wertpapiere verzichtet werden.

 

Gold und Silber ist hier mehr als kleiner Anteil für extreme Krisenzeiten gedacht, in denen ein Handel mit Papierwährungen vorübergehend nicht mehr möglich ist.

Es gibt ein weiteres Beispiel für eine Verteilung von Anlageklassen. Mehrere Beispiele unterschieden nach Vermögensvolumen und einer Risikoabschätzung des maximalen vorbergehenden Verlustes erfahren Sie auf der Seite Asset Allocation Profit.

 

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